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Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) für Krankenschwestern

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente der deutschen Rentenversicherung reicht längst nicht mehr zum Leben aus, wenn Sie als Krankenschwester berufsunfähig werden und nicht mehr in Lage sind in Ihrem Beruf zu arbeiten. Daher ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Sie als Krankenschwester ein unverzichtbarer Schutz, da Sie als Pflegekraft erheblichen Risiken ausgesetzt sind. Tatsächlich ist die Berufs­unfähig­keitsversicherung neben der Unfall­ver­si­che­rung der wichtigste Schutz gegen Invalidität.

Warum eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Sie als Krankenschwester wichtig ist und worauf Sie beim Abschluss achten sollten – mehr dazu hier.

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Warum eine BU-Versicherung als Krankenschwester sinnvoll ist

BU-Versicherung_fur_Krankenschwestern_und_KrankenpflegerDie finanzielle und existenzielle Absicherung durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist für Pflegepersonal im speziellen für Krankenschwestern äußerst wichtig.
Denn als Pflegekraft sind Sie in Ihrem Beruf einerseits starken, körperlichen Belastung ausgesetzt, wenn Sie kranke Patienten heben und waschen müssen oder als OP-Krankenschwester bzw. Operationstechnische Assistentin (OTA) stundenlang bei Operationen assistieren müssen.

Andererseits werden Sie als Krankenschwester täglich mit schweren menschlichen Schicksalen konfrontiert, was mit einer hohen seelischen Belastung verbunden ist. Bei Notfällen müssen Sie, unabhängig von Ihrer eigenen Tagesform, jederzeit, sofort und zuverlässig einsatzbereit sein. Dabei tragen Sie als Krankenschwester stets eine große ethische, medizinische und moralische Verantwortung Ihren Patienten gegenüber.

Diese Aktivitäten und Verantwortlichkeiten sind es, die Sie als Pflegekraft für gesundheitliche Probleme anfällig machen, die zu den häufigsten Ursachen einer Berufs­unfähig­keit gehören. Dazu gehören psychische Probleme, Burnout und Erkrankungen des Nervensystems. Neben psychischen Problemen sind es vor allem Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates, die eine Berufs­unfähig­keit bei Krankenschwestern bedingen.

Dass Pflegeberufe besonders gefährdet sind, geht aus Statistiken hervor, wonach vier von zehn Pflegekräften vor Eintritt des Rentenalters berufsunfähig werden.

BU-Versicherung: Worauf Krankenschwestern achten sollten

Eine dieser Klauseln ist die sogenannte Infektionsklausel, die Bestandteil Ihres Vertrags sein sollte. Das bedeutet für Sie als Krankenschwester, dass Sie von erweiterten Versicherungsleistungen profitieren.

Die Infektionsklausel besagt, dass Sie auch dann Leistungen als Krankenschwester aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung erhalten, wenn Sie noch fähig sind zu arbeiten, von Ihnen jedoch eine Ansteckungsgefahr für Patienten ausgeht. Voraussetzung ist, dass es sich um ein behördliches Tätigkeitsverbot handelt, das für die Dauer von mindestens sechs Monaten verhängt wird.

Eine zweite wichtige Klausel ist der Verzicht des BU-Versicherers auf eine abstrakte Verweisung. Andernfalls kann der BU-Versicherer verlangen, dass Sie einen anderen, zumutbaren Beruf ausüben, auch wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, als Krankenschwester zu arbeiten.

Davon abzugrenzen ist die sog. konkrete Verweisung, mit der der BU-Versicherer die Rentenzahlung aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung nur dann verweigern kann, wenn Sie freiwillig eine andere, neue berufliche Tätigkeit konkret aufgenommen haben.

Achten Sie außerdem auf eine Vertragslaufzeit, die möglichst bis zum 67. Lebensjahr läuft. Auf diese Weise vermeiden Sie Versorgungslücken vor Beginn der Altersrente.

Das ist allerdings mit höheren Kosten verbunden, da die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter berufsunfähig zu werden, mit jedem weiteren Lebensjahr steigt. Alternativ können Sie auch eine kürzere Vertragslaufzeit vereinbaren, zum Beispiel bis zum 65., 63., oder 60. Lebensjahr, wodurch der zu zahlende Beitrag bzw. die Prämie zwischen 15 und 40 Prozent günstiger werden kann.

Grundlage für die Höhe der Berufs­unfähig­keitsrente ist Ihr Verdienst als Krankenschwester zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Es gilt die Faustregelt ca. 80 Prozent des Nettoeinkommens abzusichern.

Experten-Tipp: Schreiben Sie Ihre monatlichen beziehungsweise jährlichen Ausgaben detailliert auf. Überlegen Sie, welche laufenden Ausgaben trotz einer Berufs­unfähig­keit bestehen bleiben.

Krankenschwestern sollten bei dem Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung darauf achten, eine dynamische Anpassung vertraglich zu vereinbaren, um der Infaltion bzw. dem Kaufkraftverlust entgegenzuwirken.

Durch eine sog. Beitragsdynamik steigt die versicherte BU-Rente jährlich um einen vereinbarten prozentualen Betrag (z.B. 3%).

Experten-Tipp: Die Beitragsdynamik ist ein Recht, das Ihnen der Versicherer einräumt. Es besteht keine Pficht die Dynamik jedes Jahr anzunehmen, sie kann auch ausgesetzt werden.

Eine Nachversicherungsgarantie eröffnet Ihnen als Krankenschwester die Möglichkeit, bei Vorliegen bestimmter Ereignisse eine sog. Nachversicherung vorzunehmen, und so die BU-Rente ohne eine erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen bzw. an die veränderten Lebensumstände anzupassen.

Zum Beispiel:

– Heirat,
– Geburt oder Adoption eines Kindes,
– Scheidung
– Kauf einer Immobilie,
– Einkommenssteigerung um mehr als 10 Prozent
– Existenzgründung
– etc.

Die Kosten einer BU-Versicherung für Krankenschwestern senken

Im Vergleich zu den Beiträgen bzw. Prämien welche kaufmännisch tätige Berufe für eine BU-Versicherung zahlen, kann der Beitrag für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung als Krankenschwester vergleichsweise hoch ausfallen.

Denn als Pflegekraft sind Sie nicht nur besonderen Risiken ausgesetzt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie im Laufe Ihres Berufslebens berufsunfähig werden, ist im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sehr hoch. Deshalb werden Sie in eine höhere Risikogruppe eingestuft, bei der die Prämienzahlungen entsprechend höher ausfallen. Das sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen. Ohne diesen Versicherungsschutz laufen Sie als Krankenschwester Gefahr, mit Eintritt einer Berufs­unfähig­keit Ihren Lebensstandard nicht mehr halten zu können und zu verarmen.

Es gibt aber Maßnahmen wie Sie als Krankenschwestern den zuzahlenden monatlichen Beitrag für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung reduzieren können.


Experten-Tipp:

Vergleichen BU-Versicherung KrankenschwesterVergleichen Sie die Tarife der einzelnen Anbieter sorgfältig miteinander, um so einen Versicherer zu finden, welcher Sie als Krankenschwestern in eine günstigere bzw. niedrigere Risikogruppe einstuft. So lassen sich die monatlichen Beitragszahlungen für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung deutlich reduzieren. Um den günstigsten Anbieter zu finden, sollten Sie Verbrauchertests hinzuziehen und auf die individuelle Beratung durch einen Versicherungsexperten nicht verzichten, der die Tarifbedingungen der zahlreichen Anbieter genau kennt und den besten Tarif für Sie aussucht.

Darüberhinaus gibt es noch eine weitere Möglichkeit, um die Kosten für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung als Krankenschwester möglichst gering zu halten. Zum einen wirkt sich das Eintrittsalter und zum anderen die Vertragslaufzeit reduzierend auf die Prämie aus. Je jünger Sie als Krankenschwester beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sind, umso geringer fallen die Beitragszahlungen aus.

Das hängt mit dem verminderten Risiko zusammen, in jungen Jahren berufsunfähig zu werden oder an Vorerkrankungen zu leiden. Aber auch eine verkürzte Laufzeit bis zum 65. oder 63. Lebensjahr senkt die monatliche Prämie bzw. den Zahlbeitrag um bis zu 35%.

Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Krankenschwestern

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Krankenschwerstern und Krankenpfleger werden von vielen Faktoren bestimmt. Maßgeblich hat das Eintrittsalter, die Laufzeit des Vertrags, die Höhe der BU-Rente und letztlich der Gesundheitszustand Einfluss auf den monatlichen Zahlbeitrag bzw. die Prämie.

Darüberhinaus können Vorerkrankungen den zu zahlenden Beitrag erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife für Krankenschwerstern und Krankenpfleger deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

Hier einige Beispiele:

– 22-jährige Krankenschwester, Auszubildende, 1.000€ BU-Rente, bis zum 63. Lebensjahr: ab 59€

– 29-jährige OP-Krankenschwester, angestellt, 1.500€ BU-Rente, bis zum 65. Lebensjahr: ab 122€

– 35-jährige Krankenschwester, angestellt, 1.200€ BU-Rente, bis zum 63. Lebensjahr: ab 87€

– 42-jährige Operationstechnische Assistentin (OTA), 1.500€ BU-Rente, bis zum 65. Lebensjahr: ab 91€

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Krankenschwestern ver­gleichen

Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft eines der größten Risiken im Leben überhaupt. Das gilt umso mehr, da Sie als Krankenschwester und Krankenpfleger physischen und psychischen Belastungen und Stress ausgesetzt sind.

Ziel bei der Wahl der Berufs­unfähig­keitsversicherung als Krankenschwester und Krankenpfleger ist es, einen leistungsstarken BU-Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu den besten Konditionen bietet. Dies erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife miteinander ver­gleichen.

Gerne erhalten Sie von uns vorab einen neutralen Vergleich der aktuellen Tarife und Anbieter auf dessen Grundlage wir für Sie auch eine kostenfreie und anonyme Risikovoranfrage stellen.

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Erfahrungen & Bewertungen zu Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler