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Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte » trotz Versorgungswerk

Sie sind Arzt und der Meinung, dass eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung für Sie nicht sinnvoll ist und sich ein Abschluss nicht lohnt, weil Sie bereits über ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert sind?

Tatsächlich ist die berufsständische Versorgung auf Härtefälle begrenzt, während Ihnen eine zusätzliche private Absicherung durch eine BU-Versicherung bereits dann Schutz und finanzielle Sicherheit bietet, wenn Sie nur teilweise in Ihrem Beruf als Arzt eingeschränkt sind.

Warum Sie als Arzt eine zusätzliche Absicherung durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung brauchen und welchen Schutz die berufsständische Versorgung bietet – erfahren Sie hier.

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Die private Berufs­unfähig­keitsversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung

Trotz der Absicherung im Versorgungswerk ist es als Arzt sinnvoll, ergänzend eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen.

Vergleich der besten Berufsunfähigkeitsversicherung für ÄrzteDenn das berufsständische Versorgungswerk leistet erst dann, wenn Sie als Arzt vollständig berufsunfähig sind. Das bedeutet, dass Sie zu 100 Prozent eingeschränkt sein müssten und sämtliche ärztliche Tätigkeiten nicht mehr ausüben könnten was einer Beufsaufgabe gleich kommen würde.

Könnten Sie beispielsweise Ihre Tätigkeit als Chirurg nicht mehr wahrnehmen, aber z.B. als Dozent angehende Fachärzte unterrichten oder beratend tätig sein, dann wird das Versorgungswerk Ihnen keine Rente wegen einer Berufs­unfähig­keit zahlen. Die Höhe der zu erwartende Berufs­unfähig­keitsrente aus dem Versorgungswerk orientiert sich an den geleisteten Pflichtbeiträgen und gegebenenfalls freiwilligen Zuzahlungen bzw. Aufstockungen. Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus der Satzung der Landesärztekammer Hessen.

Beispiel Auszug aus dem Versorgungswerk:

“ Wer infolge seiner körperlichen oder geistigen Kräfte seinen Beruf als Arzt oder Ärztin nicht mehr ausüben kann und seine gesamte ärztliche Tätigkeit eingestellt hat, hat als Mitglied des Versorgungswerkes Anspruch auf Berufs­unfähig­keitsrente. Als ärztliche Tätigkeit gilt beim Antrag auf Berufs­unfähig­keitsrente jede Tätigkeit, zu deren Ausübung ein abgeschlossenes Medizinstudium ganz oder teilweise Voraussetzung ist.“ (Quelle Landesärztekammer Hessen)

Anders verhält es sich mit einer privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte. Die private Berufs­unfähig­keitsversicherung zahlt bereits dann eine Berufs­unfähig­keitsrente, wenn Sie Ihrer beruflichen Tätigkeit als Arzt teilweise zu mindestens 50 Prozent nicht mehr nachgehen können.

Eine vollständige Berufs­unfähig­keit ist eher die Ausnahme, sodass die Berufs­unfähig­keitsversicherung bei Ärzten in diesem Punkt die Absicherung über die Versorgungswerke nicht nur hervorragend ergänzt, sondern eine bestehende Lücke schließen kann.

Die Absicherung über die Versorgungswerke und die private Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte sind in der Summe ein Duo, das Ihre Absicherung als Arzt im Falle einer Berufs­unfähig­keit vervollständigt.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Worauf sollten Ärzte achten

Bevor Sie sich als Arzt für eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung entscheiden, sollten Sie vorallem drauf achten das die sog. Infektionsklausel Vertragsbestandteil des Anbieters und Tarifs ist.

Nicht jeder BU-Versicherer bietet sie an. Sie hat zum Inhalt, dass ein Arzt auch dann berufsunfähig ist, wenn die zuständige Behörde nach § 31 IfSG (Infektionsschutzgesetz) ein teilweises oder vollständiges berufliches Tätigkeitsverbot erteilt hat, das eine Mindestdauer von sechs Monaten hat.

Das gilt auch dann, wenn ein Arzt selbst Träger oder Ausscheider einer ansteckenden Krankheit ist. Zwar sieht der Gesetzgeber in § 56 IfSG bei Verdienstausfall eine Entschädigung in Geld vor. Das könnte jedoch dann Probleme aufwerfen, wenn Sie als Arzt dauerhaft infiziert sind. Dann macht eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte mit einer Infektionsklausel Sinn.

Grundlage für die Höhe der Berufs­unfähig­keitsrente ist Ihr Verdienst als Arzt im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Es gilt die Faustregel, dass Sie als Arzt ca. 80 Prozent Ihres Nettoeinkommens absichern sollten.

Bei nicht angestellten Ärzten liegt die Höchstgrenze regelmäßig bei 60 Prozent aus dem Gewinn vor Steuern. Grundsätzlich darf die Rente aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte das zugrunde gelegte Einkommen nicht übersteigen.

Experten-Tipp: Schreiben Sie Ihre monatlichen beziehungsweise jährlichen Ausgaben detailliert auf. Überlegen Sie, welche laufenden Ausgaben trotz einer Berufs­unfähig­keit bestehen bleiben.

Vergessen Sie auch dabei bitte nicht, das bei einer Berufs­unfähig­keit keine weiteren Beitragszahlungen in das Versorgungswerk oder in die gesetzliche Rentenversicherung erfolgen. Deshalb sollten Ärzte bei der Berechnung der Berufs­unfähig­keitsrente die fortlaufenden Beitragszahlungen in die private Alters­vorsorge mit berücksichtigen. Eine Liste mit den jährlichen Ausgaben bietet sich insbesondere für Ärzte mit einer eigenen Praxis an, deren monatliches Einkommen variiert.

Sofern Sie Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung oder aus Kapitalanlagen haben, kann sich der ermittelte Absicherungsbedarf entsprechend verringern.

Ärzte sollten bei einer privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung darauf achten, dass eine dynamische Anpassung an die sich verändernden Lebensumstände vertraglich möglich ist. Durch eine sog. Beitragsdynamik steigt die versicherte Berufs­unfähig­keitsrente jährlich um einen vereinbarten prozentualen Betrag (z.B. 5%).

Eine Nachversicherungsgarantie eröffnet Ihnen als Arzt außerdem die Möglichkeit, bei Vorliegen bestimmter Ereignisse eine Nachversicherung vorzunehmen, zum Beispiel:

– Heirat,
– Geburt oder Adoption eines Kindes,
– Kauf einer Immobilie,
– Einkommenssteigerung um mehr als 10 Prozent
– Existenzgründung
– etc.

Ärzte sollten beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung darauf zu achten, das sich die Vertragslaufzeit am gesetzlichen Renteneintrittsalter orientiert. Denn erfahrungsgemäß steigen Erkrankungen mit zunehmendem Alter. Nur so vermeiden Sie als Arzt später mögliche Einkommenslücken.

Ob für Sie als Arzt Leistungen aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung gewährt werden, ist auch vom sog. Prognosezeitraum abhängig. Das ist der Zeitraum der Feststellung der Berufs­unfähig­keit, in dem Sie als Arzt Ihre berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben können. Das bedeutet, dass die Berufs­unfähig­keit von Dauer sein muss und zwar für mindestens sechs Monate ohne Unterbrechung.

Hier lohnt sich ein Blick in die Vertragsbedingungen, in denen beim Prognosezeitraum „voraussichtlich 6 Monate“ vermerkt sein sollte. Bei leistungsstarken Anbietern und BU-Tarifen für Ärzte werden die Leistungen sogar rückwirkend erbracht, wenn die Berufs­unfähig­keit erst zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt wird

BU-Versicherung: Warum eine private Absicherung für Ärzte wichtig ist

Um als Arzt arbeiten zu können, haben Sie ein jahrelanges Studium, Praktika und möglicherweise auch eine Facharztausbildung auf sich genommen. Vielleicht haben Sie bereits während Ihres Medizinstudiums oder später als Assistenzarzt Nachtdienste und Überstunden geschoben. Alles in allem haben Sie viel Zeit, Geld und Leidenschaft in Ihre medizinische Ausbildung investiert, ganz abgesehen von der ungeheuren Ausdauer, dem Fleiß und der Disziplin. Keine andere Ausbildung ist derart arbeitsintensiv und von diesem sehr hohen zeitlichen, nervlichen und finanziellen Aufwand geprägt.

Damit ist auch nach der Ausbildung nicht Schluss, denn es erfordert ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Idealismus, um diesen Beruf dauerhaft ausüben zu können. Umso enttäuschender, schmerzhafter und schlimmer ist es, wenn ein Arzt seinen Beruf aufgrund einer krankheits- oder unfallbedingten Berufs­unfähig­keit nicht mehr ausüben kann.

In dieser Situation sollten Sie nicht gezwungen sein, eine andere Tätigkeit aufnehmen zu müssen, die Ihrer Qualifikation und Ihrem erarbeiteten Status nicht entspricht. Ebenso sollte eine mögliche teilweise oder volle Berufs­unfähig­keit nicht dazu führen, dass Sie Ihren hart erarbeiteten Lebensstandard und den Ihrer Familie aufgrund eingeschränkter finanzieller Mittel senken müssen. Das ist umso wichtiger, wenn die Berufs­unfähig­keit in den ersten Berufsjahren auftritt und Sie gerade eine Praxis gegründet und fremdfinanzierte Investitionen getätigt haben.

Dann ist eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung für Sie als Arzt umso wichtiger, um Sie vor den beschriebenen Szenarien sinnvoll und wirkungsvoll zu schützen.

Die häufigsten Ursachen die bei Ärzten zu einer Berufs­unfähig­keit führen

kostenfreier und neutraler  Vergleich aller Anbieter zur Berufunfähigkeitsversicherung für ÄrzteAls Arzt tragen Sie Verantwortung für das Leben anderer Menschen. Sie leisten Nachtdienste, Rufbereitschaft und Überstunden und müssen oftmals auf Abruf innerhalb von wenigen Minuten verfügbar und mit voller Konzentration einsetzbar sein. Sie müssen Ihre Patienten medizinisch beraten und die richtigen Entscheidungen treffen.

Das bedeutet, dass Sie als Arzt insbesondere einer immensen mentalen Belastung ausgesetzt sind und nur wenig Zeit haben, sich Freiräume und den notwendigen Ausgleich zu schaffen. Diese Rahmenbedingungen erhöhen die Gefahr für Ärzte einer Berufs­unfähig­keit. Um die Notwendigkeit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte zu unterstreichen, werfen wir einen Blick auf die möglichen Ursachen die grundsätzlich zu einer Berufs­unfähig­keit führen können.

Mit fast einem Drittel zählen psychische Erkrankungen und Nervenerkrankungen laut Statistik zu den häufigsten Ursachen, gefolgt von Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates. Auf den weiteren Plätzen folgen Krebserkrankungen und andere bösartige Geschwulste, sonstige Erkrankungen, die nicht detailliert aufgeführt werden, Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems sowie Unfälle.

Laut Statistik gehören Ärzte zur Spitzengruppe, bei der psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnouts angesiedelt sind, was angesichts der Belastungen nicht wirklich verwundert. Fehler und Fehlentscheidungen können schwerwiegende Folgen für die Patienten nach sich ziehen. Überdies tauchen immer wieder Berichte über die unglaublichen Arbeitsbedingungen in Kliniken, über Überforderung aufgrund von Personalmangel und 24-Stunden-Schichten auf.

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte ver­gleichen

Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft eines der größten Risiken im Leben überhaupt. Das gilt umso mehr, da Sie als Arzt besonderen beruflichen Situationen und Stress ausgesetzt sind.

Ziel bei der Wahl der Berufs­unfähig­keitsversicherung als Arzt ist es, einen leistungsstarken BU-Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu den besten Konditionen bietet. Dies erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte miteinander ver­gleichen.

Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte hängen von vielen Faktoren ab, aber maßgeblich vom Alter, der Vertragslaufzeit, der Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keitsrente und vom Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können beispielsweise den Beitrag für die Berufs­unfähig­keitsversicherung erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife für Ärzte deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

Hier einige Beispiele:

– 28-jährige(r) Medizinstudent/in, Student(in), 1.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 34€

– 30-jährige(r) Assistenzarzt/ärztin, angestellt, 2.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 68€

– 35-jährige(r) Assistenzarzt/ärztin, angestellt, 2.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 97€

– 45-jährige(r) Chefarzt/ärztin, angestellt, 3.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 170€

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ärzte

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