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Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte: sinnvoll oder nicht?

Als Zahnarzt können Sie sich aktuell nicht vorstellen, jemals im Laufe Ihrer Karriere berufsunfähig zu werden oder sind der Meinung, dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Sie nicht sinnvoll ist und sich ein Abschluss nicht lohnt, weil Sie bereits über das berufsständische Versorgungswerk abgesichert sind. Dies ist nur zwei von vielen Gründen, die mancher Zahnarzt vorbringt, wenn es um die Absicherung der eigenen Arbeitskraft zum Beispiel durch eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung geht.

Warum Sie aber als Zahnarzt eine zusätzliche Absicherung durch eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung benötigen und welchen Schutz die berufsständische Versorgung bietet – erfahren Sie hier.

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte: Trotz Versorgungswerk

Beste Berufsunfähigkeitsversicherung_für_Zahnärzte im Vergleich
Zahnärzte haben über das Versorgungswerk keinen ausreichenden Schutz vor einer Berufsunfähigkeit!
Viele Zahnärzte verlassen sich auf das berufsständische Versorgungswerk. Doch ist das wirklich ausreichend? Vereinfacht ausgedrückt sind die zahnärztlichen Versorgungswerke für die Alters-, Berufs­unfähig­keits- und Hinterbliebenenversorgung ihrer Mitglieder zuständig, wobei die Mitgliedschaft gesetzlich verpflichtend ist. Die Auszahlung der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte ist jedoch im berufsständischen Versorgungswerk an sehr enge Voraussetzungen gebunden:

Eine verminderte Berufsfähigkeit reicht als Versorgungsgrund regelmäßig nicht aus. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen als Zahnarzt Ihren Beruf nur in einem verminderten oder veränderten Umfang ausüben können, reicht das grundsätzlich für eine vom Versorgungswerk anerkannte Berufs­unfähig­keit nicht aus.

Um einen über das zahnärztliche Versorgungswerk gewährten Anspruch auf eine Berufs­unfähig­keitsrente zu haben, müssen Sie in vollem Umfang berufsunfähig sein. Sind Sie das nicht, können Sie auf eine andere Tätigkeit verwiesen werden. Waren Sie bislang behandelnd tätig, können Sie zum Beispiel auf Tätigkeiten in Forschung und Lehre, im öffentlichen Gesundheitswesen oder bei einer gesetzlichen beziehungsweise privaten Krankenkasse verwiesen werden. Die genannten Voraussetzungen für die Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte sind im berufsständischen Versorgungswerk so eng gesteckt, dass sie nur in Ausnahmefällen erfüllt werden.

Damit unterscheidet sich die Bedingungen gravierend von denen der privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte, welche bereits ab einer Berufunfähigkeit von 50% leistet.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Worauf Zahnärzte achten sollten

Eine dieser Klauseln ist die sogenannte Infektionsklausel, die Bestandteil Ihres Vertrags sein sollte. Das bedeutet für Sie als Zahnarzt, dass Sie von erweiterten Versicherungsleistungen profitieren.

Die Infektionsklausel besagt, dass Sie auch dann Leistungen als Zahnarzt aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung erhalten, wenn Sie noch fähig sind zu arbeiten, von Ihnen jedoch eine Ansteckungsgefahr für Patienten ausgeht. Voraussetzung ist, dass es sich um ein behördliches Tätigkeitsverbot handelt, das für die Dauer von mindestens sechs Monaten verhängt wird.

Eine zweite wichtige Klausel ist der Verzicht des BU-Versicherers auf eine abstrakte Verweisung. Andernfalls kann der BU-Versicherer verlangen, dass Sie einen anderen, zumutbaren Beruf ausüben, auch wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, als Zahnarzt zu arbeiten.

Davon abzugrenzen ist die sog. konkrete Verweisung, mit der der BU-Versicherer die Rentenzahlung aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Krankenschwestern und Krankenpfleger nur dann verweigern kann, wenn Sie freiwillig eine andere, neue berufliche Tätigkeit konkret aufgenommen haben.

Achten Sie außerdem auf eine Vertragslaufzeit, die möglichst bis zum 67. Lebensjahr läuft. Auf diese Weise vermeiden Sie Versorgungslücken vor Beginn der Altersrente.

Die Höhe der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte orientiert sich am aktuellen Lebensstandard und auch daran, ob weitere Einkommensquellen, zum Beispiel aus Miete und Verpachtung, vorhanden sind.

Je näher die Höhe der Rente aus der privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte an Ihr Nettoeinkommen heranreicht, umso besser sind Sie im Ernstfall abgesichert. Eine Absicherung in Höhe von 80 Prozent des Nettoeinkommens ist empfehlenswert.

Experten-Tipp: Schreiben Sie Ihre monatlichen beziehungsweise jährlichen Ausgaben detailliert auf. Überlegen Sie, welche laufenden Ausgaben trotz einer Berufs­unfähig­keit bestehen bleiben.

Zahnärzte sollten bei dem Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung darauf achten, eine dynamische Anpassung vertraglich zu vereinbaren, um der Infaltion bzw. dem Kaufkraftverlust entgegenzuwirken.

Durch eine sog. Beitragsdynamik steigt die versicherte BU-Rente jährlich um einen vereinbarten prozentualen Betrag (z.B. 3%).

Experten-Tipp: Die Beitragsdynamik ist ein Recht, das Ihnen der Versicherer einräumt. Es besteht keine Pflicht die Dynamik jedes Jahr anzunehmen, sie kann auch ausgesetzt werden.

Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Zahnärzte hängen von vielen Faktoren ab, aber maßgeblich vom Alter, der Vertragslaufzeit, der Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keitsrente und vom Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können beispielsweise den Beitrag für die Berufs­unfähig­keitsversicherung erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife für Zahnärzte deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

Hier einige Beispiele:

– 25-jährige(r) Zahnmedizinstudent/in, 1.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 33€

– 30-jährige(r) Zahnarzt/ärztin, angestellt, 2.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 69€

– 35-jährige(r) Zahnarzt/ärztin, selbstständig, 2.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 100€

– 45-jährige(r) Zahnarzt/ärztin, angestellt, 3.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 170€

BU-Versicherung für Zahnärzte: Wann sollte man abschließen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Abschluss? Die Antwort lautet: Je früher desto besser! Der Grund liegt auf der Hand. Je jünger Sie als Zahnarzt beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sind, umso geringer fallen zum einen Ihre monatlichen Beitragszahlungen aus.

Je jünger Sie sind, umso besser ist Ihr Gesundheitszustand und umso größer ist ihre Chance, als Zahnarzt eine Berufs­unfähig­keitsversicherung zu normale Konditionen zu erhalten. Denn bei möglichen Vorerkrankungen oder aktuellen Erkrankungen kann es passieren, dass Ihnen die Aufnahme erschwert wird und evtl. einen Leistungsausschluss oder einem Risikozuschlag vertraglich vereinbart werden muss.

Gerne unterstützen wir Sie als Zahnarzt eine BU-Versicherung zu optimalen Konditionen zu finden. Dabei erhalten Sie von uns unteranderem einen kostenfreien Vergleich der aktuellen Tarife und Anbieter auf dessen Grundlage wir für Sie auch eine unverbindliche und anonyme Risikovoranfrage stellen.

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Aktuelle Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

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Die Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung entscheiden maßgeblich über die Aufnahme und das Zusande kommen des Vertrags. mehr Infos…

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Die Nachversicherungsgarantie in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein wesentlicher Bestandteil eines BU-Vertrags. mehr Infos…

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Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Sie im Rahmen der Antragsstellung eine Risiko- und Gesundheitsprüfung durchlaufen. mehr Infos…

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Die Dynamik in der Berufsunfähigkeitsversicherung dient vorrangig dem Inflationsausgleich bzw. dem Kaufkraftverlust. mehr Infos…

Erfahrungen & Bewertungen zu Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler