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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Apotheker, PTA und PKA

Das der Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung als Apotheker sinnvoll und notwendig ist, erfuhr Paul Müller (36 Jahre) am eigenen Leib. Am Wochenende renovierte er seine gerade erworbene Eigentumswohnung. Als er dabei unglücklich von der Leiter stürzt, verletzt er sich schwer am Rücken und bekommt einen Bandscheibenvorfall. Zum Glück hatte er vor 6 Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen.

Mehr dazu, warum Sie als Apotheker, PTA und PKA eine Absicherung durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung benötigen erfahren Sie hier – wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

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BU-Versicherung für Apotheker, PTA und PKA: Mögliche berufliche Risiken

Auch als Apotheker kann man aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls berufsunfähig werden
Als Apotheker sind Sie Fachmann für Arzneimittel und unter anderem für deren vorschriftsmäßige Lagerung und den Verkauf von Arzneimitteln, für die Beratung von Kunden und teilweise für ihre Herstellung verantwortlich. Unterstützt werden Sie in dieser Arbeit und auch bei Verwaltungsaufgaben von Apothekenhelfern, die meistens eine Ausbildung zum pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) oder zum pharmazeutisch kaufmännischen Angestellten (PKA) absolviert haben.

Als Apotheker arbeiten Sie vorwiegend in Apotheken sowie in Forschungslaboren der Pharmaindustrie. Bei den Apotheken kann es sich um krankenhauseigene Einrichtungen handeln. Während einige Apotheker selbstständig sind und eine eigene Apotheke betreiben, arbeitet die Mehrzahl der Apotheker im Angestelltenverhältnis. Apothekenhelfer sind entweder in einer Apotheke angestellt oder arbeiten als PTA oder PKA in der pharmazeutischen Industrie oder in Gesundheitsämtern.

Aus den beschriebenen Tätigkeiten ergibt sich für Apotheker sowie für PTA und PKA ein vergleichsweise geringeres berufliches Risiko, berufsunfähig zu werden. Das ist auch der Grund, weshalb Sie als Apotheker, als PTA oder PKA in eine niedrige Risikogruppe bei den Versicherern eingestuft werden. Dennoch gehört auch die Berufsunfähigkeitsversicherung für die Berufsgruppe der Apotheker zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Denn grundsätzlich sind auch Apotheker nicht vor Krankheiten geschützt. Daher sollte die die Existenz von Apothekern sowie PTAs und PKAs und deren Familien im Falle einer langwierigen oder dauerhaften Erkrankung nachhaltig absichert werden.


Die gesetzliche Pflichtmitgliedschaft in einem Versorgungswerk

Als Apotheker sind Sie über die gesetzliche Pflichtmitgliedschaft in einem berufsständischen Versorgungswerk versichert, in dem Ihre Ansprüche auf Alters- und Hinterbliebenenrente, Sterbegeld und Berufsunfähigkeit geregelt sind. Bundeseinheitliche Regelungen gibt es für die regionalen Versorgungswerke nicht, die insoweit aufgrund landesrechtlicher Regelungen Unterschiede aufweisen.

In jedem Fall ist es wichtig, die berufsständische Versorgung genau unter die Lupe zu nehmen. Die Voraussetzungen insbesondere für die Berufsunfähigkeit sind teilweise sehr engmaschig und streng, sodass eine Berufsunfähigkeitsrente aus dem Versorgungswerk im Bedarfsfall nicht ohne Weiteres gewährt wird.

Deshalb ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzlich zur Absicherung in einem Versorgungswerk ist aus 2 entscheidenden Gründen wichtig:

Tipps BU-Versicherung Apotheker,PTA und PKA1. Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente aus der berufsständischen Versorgung haben Sie nur dann, wenn Sie zu 100 Prozent berufsunfähig sind. Das ist nur sehr selten der Fall, sodass Sie mit Eintritt einer darunter liegenden Berufsunfähigkeit leer ausgehen.
Insoweit ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker anders aufgestellt, die einen umfassenderen Versicherungsschutz gewährt. Dieser knüpft die Auszahlung einer Berufsunfähigkeitsrente an eine Berufsunfähigkeit von 50 Prozent. Das bedeutet, dass Sie bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente erhalten, wenn Sie zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig sind.

2. Der zweite wichtige Punkt und entscheidende Vorteil gegenüber dem Versicherungsschutz aus dem Versorgungswerk ist, dass Sie die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente an Ihre tatsächlichen Lebensverhältnisse und Ausgabensituation anpassen können. Im Versorgungswerk orientiert sich die Höhe der BU-Rente am wirtschaftlichen Erfolg des Versorgungswerks und dem Mitgliedsbeitrag.
Im Gegensatz dazu können Sie die Höhe der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung relativ frei bestimmen, sodass Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit Ihren bisherigen Lebensstandard aufrechterhalten können.

Kosten einer BU-Versicherung für Apotheker, PTA und PKA

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Apotheker, PTA und PKA hängen von etlichen Faktoren ab, aber maßgeblich vom Alter, der Vertragslaufzeit, der Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keitsrente und vom Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können beispielsweise den Beitrag für die Berufs­unfähig­keitsversicherung erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

Hier einige Beispiele:

– 25-jährige(r) PKA, angestellt, 1.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 40€

– 28-jährige(r) PTA, angestellt, 1.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 71€

– 35-jährige(r) Apotheker/in, angestellt, 2.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 95€

BU-Versicherung für für Apotheker, PTA und PKA ver­gleichen

Ziel bei der Wahl der Berufs­unfähig­keitsversicherung als Apotheker, PTA und PKA ist es, einen leistungsstarken Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu den besten Konditionen bietet. Dies erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife miteinander ver­gleichen.

Gerne erhalten Sie von uns vorab einen neutralen Vergleich der aktuellen Tarife und Anbieter auf dessen Grundlage wir für Sie auch eine kostenfreie und anonyme Risikovoranfrage stellen.

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