Ingenieur » Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Jetzt kostenfreien Vergleich anfordern

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure » sinnvoll und notwendig

Das der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure sinnvoll und notwendig ist, hat Dipl. Ingenieur Patrick Müller (36 Jahre) am eigenen Leib erfahren, nachdem er die Diagnose Burn out bekommen hat.

Die Folgen waren Verdauungsprobleme, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit gepaart von mittelschweren Depressionen. Zum Glück hatte Patrick vor 8 Jahren seine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, solange er noch keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen hatte. Mehr dazu, warum Sie als Ingenieur eine Berufs­unfähig­keitsversicherung benötigen erfahren Sie hier.

Vergleich der aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherungstarife für Ingenieure

Fordern Sie Ihren persönlichen Vergleich der Tarife aus 2021 an.

Vergleich anfordern

  • Übersichtlicher Preis-Leistungsvergleich
  • Die besten Tarife & Anbieter für Ingenieure
  • 100% unverbindlich & kostenlos
  • Gratis BU Ratgeber mit vielen Tipps
Jetzt kostenlosen Vergleich anfordern

Ihre Daten werden über eine sichere SSL-Verbindung übertragen und nicht zu Werbezwecken weitergegeben.


Die Testsieger aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich

Versicherungsgesellschaften



Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure: Deshalb ist sie wichtig?

Berufsunfähigkeitsversicherung für IngenieureAls Ingenieur ist es sinnvoll eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung so früh wie möglich abzuschließen am besten noch während des Studiums und die Vertragslaufzeit nicht zu kurz zu bemessen.

Denn ein gesetztlicher Rentenanspruch aufgrund von einer Berufs­unfähig­keit gibt es nur noch für alle die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Alle die nach dem 2. Januar 1961 geboren sind, erhalten nur noch eine sog. Erwerbsminderungsrente von der deutschen Rentenversicherung.

– Wenn Sie vor dem 2. Januar 1961 geboren sind
Alle vor diesem Datum Geborenen genießen zwar echten Berufs­unfähig­keitsschutz, dessen Höhe ist allerdings um 25 Prozent gesenkt worden. Das bedeutet, dass Sie eine Erwerbsminderungsrente in voller Höhe erhalten, wenn Sie in Ihrem erlernten Beruf oder einer gleichwertigen Tätigkeit nicht mehr arbeiten können.

– Wenn Sie nach dem 2. Januar 1961 geboren sind
Wenn Sie 1961 oder später geboren sind, bekommen Sie die volle Erwerbsminderungsrente nur unter der Voraussetzung, dass Sie auf nicht absehbare Zeit in keinem Beruf (!) mehr als drei Stunden täglich arbeiten können. Abgestellt wird also auf irgendeinen Beruf und nicht auf den tatsächlichen Beruf oder eine gleichwertige Tätigkeit.

Sofern Sie noch in der Lage sind, drei bis sechs Stunden täglich irgendeiner Arbeit (!) nachzugehen, wird die Erwerbsminderungsrente meist um die Hälfte reduziert. Ohnehin beträgt die volle Erwerbsminderungsrente regelmäßig weniger als ein Drittel des letzten Bruttogehalts.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, das es einen erheblichen Unterschied darstellt, ob man gar keiner beruflichen Tätigkeit mehr am aktuellen Arbeitsmarkt nachgehen kann und somit erwerbsunfähig bzw. erwerbsgemindert ist und auf die Erwerbminderungsrente (volle /halbe) bauen muss, oder ob man nur „berufsunfähig“ ist und daher seine berufliche Tätigkeit als Ingenieur teilweise zu 50% nicht mehr ausüben kann und eine Rente aus der BU-Versicherung bekommt.

Die Absicherung für Ingenieure über berufsständische Versorgungswerke

Ingenieure sind auch teilweise in berufsständischen Versorgungswerken rentenversichert, über die sie mit Eintritt einer Berufs­unfähig­keit eine Berufs­unfähig­keitsrente erhalten.

Anders als bei der privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung ist die Berufs­unfähig­keitsrente des Versorgungswerks nicht an eine Gesundheitsprüfung gebunden, sodass es auf Grund möglicher Vorerkrankungen keine Hürde zu überwinden gilt. Die Höhe der zu erwartende Berufs­unfähig­keitsrente aus dem Versorgungswerk orientiert sich an den bis zu dem Zeitpunkt geleisteten Pflichtbeiträgen und gegebenenfalls freiwilligen Zuzahlungen bzw. Aufstockungen. Darüberhinaus gilt es keine Wartezeit zuerfüllen, insofern man vor dem 45. Lebensjahr Mitglied im Versorgungswerk wurde und vor Eintritt der Berufs­unfähig­keit mindestens ein Monatsbeitrag gezahlt wurde.

Ein gravierender Nachteil ist jedoch, dass die berufsständische Versorgung nur bei einer vollständigen Berufs­unfähig­keit und einer damit einhergehenden vollständigen und dauerhaften Aufgabe des Berufs eine Berufs­unfähig­keitsrente zahlt. Eine vollständige Berufs­unfähig­keit liegt nicht vor, wenn es theoretisch möglich ist, dass man als Ingenieur irgendeine andere berufsbezogene Tätigkeit ausüben könnte, zum Beispiel als Gutachter. Bei einer teilweisen Berufs­unfähig­keit besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine BU-Rentenleistung aus dem Versorgungswerk.

Nachfolgend finden Sie beispielhaft einen Auszug aus der Satzung der Ingenieurkammer Niedersachsen.

/// Beispiel Auszug aus dem Versorgungswerk:

Anspruch auf Leistungen wegen Berufs­unfähig­keit haben Mitglieder der Ingenieurversorgung Niedersachsen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Fähigkeit zur Ausübung einer jeden Erwerbstätigkeit in der zur Mitgliedschaft in der Ingenieurkammer Niedersachsen berechtigenden Berufe muss aus gesundheitlichen Gründen nicht nur vorübergehend umfassend entfallen sein (Berufs­unfähig­keit). Die berufliche Tätigkeit muss aus diesen Gründen eingestellt sein.“ (Quelle Ingenieurkammer Niedersachsen)

Die Unterscheidungskriterien bei der BU-Versicherung für Ingenieure

Berufsunfähigkeitsversicherung_für_Ingenieure Vergleich der Anbieter Der Zahlbeitrag bzw. die für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung als Ingenieure orientiert sich in erster Linie am beruflichen Risiko. Chemieingenieure, Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik, Schweißfachingenieure und Wasserbauingenieure sind aufgrund ihrer jeweiligen Tätigkeiten höheren Unfallrisiken ausgesetzt und werden deshalb häufig in einer höheren sprich teuerern Risikogruppen eingestuft.

Anders verhält es sich zum Beispiel mit Maschinenbauingenieuren, Entwicklungsingenieuren, Forschungsingenieuren, Produktionsingenieuren, Projektingenieuren, deren Tätigkeiten sich überwiegend nicht in Gefahrenbereichen abspielen.

Entscheidend für die Einstufung in Risikogruppen ist die Ausgestaltung der konkreten Tätigkeit, die vom BU-Versicherer bei der Antragstellung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sorgfältig abgefragt wird, um das zu ver­sichernde Risiko realistisch einzustufen. Die Differenzierung nach Studiengängen und ausgeübter beruflicher Tätigkeit wirkt sich insoweit auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge aus. Weitere Faktoren wie der Gesundheitszustand, das Alter, die Laufzeit und risikoreiche Freizeitsportarten haben ebenfalls einen Einfluss auf die Höhe des zu zahlenden Beitrags.

Deshalb ist es wichtig, das Sie die Anbieter und Tarife miteinander ver­gleichen, da es Unterschiede in den Vertragsbedingungen gibt.

Beispiele: Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure hängen von vielen Faktoren ab, aber maßgeblich vom Alter, der Vertragslaufzeit, der Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keitsrente und vom Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können beispielsweise den Beitrag für die Berufs­unfähig­keitsversicherung erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife für Ingenieure deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

Hier einige Beispiele:

– 25-jährige(r) Maschinenbauingenieur/in, Student(in), 1.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 28€

– 28-jährige(r) Entwicklungsingenieur/in, angestellt, 1.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 44€

– 35-jährige(r) Elektroingenieur/in, angestellt, 2.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 84€

Fazit: Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure ver­gleichen

Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft eines der größten Risiken im Leben überhaupt. Das gilt umso mehr, wenn Sie als Ingenieur besonderen beruflichen Risiken ausgesetzt sind.

Ziel bei der Wahl der passenden BU-Versicherung ist es, einen Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu bezahlbaren Preisen bietet. Dieses Ziel erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife miteinander ver­gleichen. Gerne sind wir Ihnen behilflich. Fordern Sie Ihren persönlichen und neutralen Vergleich der aktuellen Tarife und Anbieter für Ingenieure kostenfrei und verbindlich an.

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure

unabhängiger Vergleich der Anbieter und Tarife aus 2021

Jetzt kostenlosen Vergleich anfordern
Erfahrungen & Bewertungen zu Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler