Berufsunfähigkeitsversicherung richtig vorbereiten

Die PVG Annahmestrategie

Die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung beginnt nicht mit dem günstigsten Tarif. Stell dir vor, du möchtest eine BU-Versicherung abschließen. Du vergleichst zwei Wochen lang Tarife. schließt einen Vertrag ab und bekommst dann die Rückmeldung: "Ablehnung." Genau deshalb beginne ich meine Beratung anders. Bevor wir Tarife vergleichen, prüfen wir zuerst deine Annahmechancen bei mindestens 15 Versicherern.

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Kurz erklärt

Was ist die PVG Annahmestrategie?

Die PVG Annahmestrategie ist mein strukturierter Beratungsprozess für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Zuerst bereiten wir deine Gesundheitshistorie sorgfältig auf. Anschließend prüfen wir anonym bei mindestens 15 Versicherern, wie deine persönliche Situation bewertet wird.

Der entscheidende Unterschied: Wir vergleichen nicht zuerst beliebige Tarife. Wir prüfen zunächst, welche Versicherer dich zu welchen Bedingungen versichern würden.

Dein Vorteil

Eine breitere Entscheidungsgrundlage

Versicherer können dieselbe Vorerkrankung sehr unterschiedlich bewerten. Deshalb frage ich grundsätzlich mindestens 15 Versicherer anonym an. Bei umfangreichen Gesundheitshistorien können es auch 20 Versicherer sein.

  • Keine vorschnelle Antragstellung
  • Unterschiedliche Annahmeentscheidungen sichtbar
  • Zuschläge und Ausschlüsse vergleichbar
  • Entscheidung auf Basis konkreter Ergebnisse
Die PVG Annahmestrategie

Sieben Schritte zu einer fundierten BU-Entscheidung

Die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung beginnt nicht mit einem Tarifvergleich. Zuerst klären wir, welche Versicherer deine gesundheitliche und berufliche Situation zu welchen Bedingungen akzeptieren würden. Erst danach vergleichen wir Leistungen, Bedingungen und Beiträge.

Schritt 1

Situation verstehen

Beruf, Einkommen, Zukunftspläne und gewünschte BU-Rente werden gemeinsam eingeordnet.

Schritt 2

Gesundheit verstehen

Wir prüfen, welche Arztbesuche, Beschwerden, Diagnosen und Behandlungen relevant sein können.

Schritt 3

Unterlagen aufbereiten

Patientenakten, Befunde und zeitliche Abläufe werden bei Bedarf strukturiert zusammengetragen.

Schritt 4

Anonym prüfen

Die Gesundheitshistorie wird ohne Namen und Anschrift zur Vorprüfung eingereicht.

Schritt 5

15–20 Versicherer

Je nach Gesundheitshistorie holen wir Rückmeldungen bei mindestens 15 geeigneten Versicherern ein.

Schritt 6

Ergebnisse vergleichen

Normale Annahmen, Zuschläge, Ausschlüsse und Ablehnungen werden übersichtlich ausgewertet.

Schritt 7

Fundiert entscheiden

Erst jetzt vergleichen wir Leistungen und Beiträge und treffen gemeinsam die passende Entscheidung.

Dein Ergebnis: Klarheit statt Vermutung

Du erfährst, welche Versicherer deine persönliche Situation voraussichtlich wie bewerten und welche Angebote sich für den anschließenden Leistungsvergleich eignen. Eine normale Annahme kann dabei nicht garantiert werden.

PVG Annahmestrategie starten
Der Ablauf

So funktioniert die PVG Annahmestrategie

Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage, bevor du einen offiziellen Antrag bei einem Versicherer stellst.

1

Deine Situation verstehen

Wir sprechen über deinen Beruf, dein Einkommen, deine Zukunftspläne und deinen gewünschten Versicherungsschutz. Dabei berücksichtigen wir beispielsweise Familienplanung, Selbstständigkeit, Praxisgründung oder Immobilienfinanzierung.

2

Gesundheitshistorie aufbereiten

Wir gehen die Gesundheitsfragen gemeinsam durch und klären, welche Behandlungen, Beschwerden und Diagnosen für die Versicherer relevant sind.

  • Patientenakten und Abrechnungsdaten anfordern
  • Arztbesuche und Behandlungen zeitlich zuordnen
  • Diagnosen und Beschwerdeverläufe nachvollziehbar darstellen
  • Erforderliche Zusatzfragebögen vorbereiten
3

Anonyme Risikovoranfrage durchführen

Deine aufbereiteten Angaben werden ohne Namen und Anschrift bei mindestens 15 geeigneten Versicherern eingereicht. Bei komplexeren Gesundheitshistorien kann der Kreis erweitert werden.

4

Annahmeentscheidungen auswerten

Wir vergleichen, welche Versicherer eine normale Annahme anbieten, einen Risikozuschlag verlangen, bestimmte Erkrankungen ausschließen oder keinen Versicherungsschutz anbieten.

5

Leistungen und Tarife vergleichen

Erst jetzt vergleichen wir die Vertragsbedingungen und Beiträge der Anbieter, die für deine persönliche Situation tatsächlich infrage kommen. Auf dieser Grundlage triffst du deine Entscheidung.

Die richtige Reihenfolge

Warum der Tarifvergleich nicht am Anfang stehen sollte

Ein günstiger Tarif hilft dir wenig, wenn der Versicherer deine gesundheitliche Vorgeschichte nur mit einem Zuschlag, einem Ausschluss oder gar nicht akzeptiert.

Kriterium Tarifvergleich zuerst PVG Annahmestrategie
Erster Schritt Beiträge und Tarife vergleichen Gesundheit und persönliche Situation aufbereiten
Gesundheitsprüfung Häufig erst beim offiziellen Antrag Vorab im Rahmen einer anonymen Risikovoranfrage
Anzahl der Rückmeldungen Teilweise nur wenige Anbieter Grundsätzlich mindestens 15 Versicherer
Entscheidungsgrundlage Tarifinformationen Annahme und Leistung
Risiko Der vermeintlich beste Tarif ist möglicherweise nicht zu normalen Konditionen verfügbar. Der Leistungsvergleich konzentriert sich auf realistisch verfügbare Angebote.
Ziel Möglichst schnell einen Tarif auswählen Eine fundierte und langfristig passende Entscheidung treffen
Ergebnisse verständlich aufbereitet

Dein persönlicher Annahmekompass

Die Rückmeldungen der Versicherer können sehr unterschiedlich ausfallen. Dein Annahmekompass schafft Übersicht und zeigt dir, welche Angebote sich für den anschließenden Leistungsvergleich eignen.

Normale Annahme

Versicherungsschutz ohne Zuschlag oder Leistungsausschluss.

Annahme mit Risikozuschlag

Versicherungsschutz ist möglich, allerdings mit einem höheren Beitrag.

Annahme mit Ausschluss

Bestimmte Erkrankungen oder Körperbereiche werden vom Versicherungsschutz ausgenommen.

Zurückstellung oder Ablehnung

Ein Abschluss ist aktuell nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Meine Überzeugung

Warum frage ich mindestens 15 Versicherer an?

Mehr Vergleichswerte

Der Markt besteht nicht nur aus drei oder fünf Versicherern. Eine größere Anzahl qualifizierter Rückmeldungen schafft eine breitere Entscheidungsgrundlage.

Unterschiedliche Bewertungen

Versicherer bewerten Diagnosen, Behandlungen, Hobbys und berufliche Risiken unterschiedlich. Diese Unterschiede werden erst durch mehrere Rückmeldungen sichtbar.

Fundierter entscheiden

Ziel ist nicht, möglichst viele Antworten zu sammeln. Ziel ist es, unterschiedliche Annahmeentscheidungen zu erkennen und daraus die passende Auswahl für den Leistungsvergleich zu treffen.

Wichtig: Eine Anfrage bei mindestens 15 Versicherern garantiert keine normale Annahme. Sie schafft jedoch eine breitere Grundlage, um unterschiedliche Bewertungen miteinander zu vergleichen.

Wenn es darauf ankommt

Meine Begleitung endet nicht mit dem Vertragsabschluss

Wenn du schwer erkrankst oder deinen Beruf voraussichtlich länger nicht ausüben kannst, solltest du deine Energie nicht für Formulare, Fristen und die Kommunikation mit Versicherern aufwenden müssen.

Unterstützung im Leistungsfall

Ich unterstütze dich im Rahmen meiner Möglichkeiten bei der Vorbereitung und Koordination des Leistungsantrags. Dazu gehören beispielsweise die Zusammenstellung der Vertragsunterlagen, die Kontaktaufnahme mit dem Versicherer und die strukturierte Begleitung der nächsten Schritte.

Wenn eine rechtliche Prüfung erforderlich ist, kann auf deinen Wunsch eine auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei hinzugezogen werden.

Mein Ziel: Du sollst dich in dieser Situation so weit wie möglich auf deine Gesundheit und Genesung konzentrieren können.

Dein nächster sinnvoller Schritt

Erfahre, welche Annahmechancen du aktuell hast

In einem kostenfreien Erstgespräch besprechen wir deine berufliche und gesundheitliche Situation. Du erfährst, welche Unterlagen benötigt werden und wie die PVG Annahmestrategie für dich ablaufen kann.

Kostenfreies Erstgespräch vereinbaren

Kostenfrei, unverbindlich und persönlich.

Häufige Fragen

Fragen zur PVG Annahmestrategie

Ist die anonyme Risikovoranfrage kostenfrei?

Ja. Die anonyme Risikovoranfrage und die Beratung sind für dich grundsätzlich kostenfrei und unverbindlich. Eine Vergütung erhalte ich erst, wenn du dich für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidest.

Welche Daten werden anonymisiert?

In der anonymen Risikovoranfrage werden grundsätzlich keine Angaben wie dein vollständiger Name und deine Anschrift an die angefragten Versicherer übermittelt. Gesundheits-, Berufs- und Risikodaten müssen jedoch so vollständig aufbereitet werden, dass eine belastbare Einschätzung möglich ist.

Warum werden mindestens 15 Versicherer angefragt?

Versicherer können dieselbe gesundheitliche Vorgeschichte sehr unterschiedlich bewerten. Eine größere Zahl qualifizierter Rückmeldungen schafft eine breitere Entscheidungsgrundlage und macht Unterschiede bei Zuschlägen, Ausschlüssen oder einer normalen Annahme sichtbar.

Wie lange dauert eine Risikovoranfrage?

Erste Rückmeldungen liegen häufig innerhalb von etwa fünf bis zehn Werktagen vor. Bei komplexeren Gesundheitshistorien oder zusätzlichen Rückfragen kann die Bearbeitung länger dauern.

Was passiert, wenn Versicherer weitere Unterlagen benötigen?

In diesem Fall klären wir gemeinsam, welche Zusatzfragebögen, Befundberichte oder ärztlichen Unterlagen benötigt werden. Diese Informationen werden anschließend strukturiert nachgereicht.

Wird nach der Risikovoranfrage automatisch ein Antrag gestellt?

Nein. Erst wenn alle relevanten Rückmeldungen vorliegen und du die Ergebnisse kennst, entscheidest du, ob und bei welchem Versicherer ein offizieller Antrag gestellt werden soll.

Garantiert die PVG Annahmestrategie eine normale Annahme?

Nein. Eine normale Annahme kann nicht garantiert werden. Ziel der Strategie ist es, deine Gesundheitshistorie sorgfältig aufzubereiten und eine möglichst breite Entscheidungsgrundlage aus den Rückmeldungen geeigneter Versicherer zu schaffen.

Muss ich meine Patientenakte vorab anfordern?

Nicht in jedem Fall. Bei mehreren Behandlungen, unklaren Diagnosen oder einer umfangreicheren Gesundheitshistorie kann es jedoch sinnvoll sein, Patientenakten oder Abrechnungsdaten anzufordern.

Erfahrungen & Bewertungen zu Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler