Berufs­unfähig­keitsversicherung für Flugbegleiter und Piloten

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Berufs­unfähig­keitsversicherung » Fluguntauglichkeit (Loss of Licence)

In der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Flugbegleiter und Piloten gibt es Klauseln, mit denen die Verweisbarkeit eingeschränkt wird.

Ein Beispiel ist die sogenannte Fluguntauglichkeitsklausel. Dabei handelt es sich um eine Berufsklausel, die Piloten und Flugbegleiter bei Verlust der Fluglizenz durch Krankheit finanziell absichert. Um als Pilot oder Flugbegleiter arbeiten zu können, bedarf es besonderer Sicherheitsvorkehrungen. So müssen sich Piloten und Flugbegleiter regelmäßig und je nach Alter bestimmten Untersuchungen (Medical / Checkup) unterziehen, die ihre Flugtauglichkeit nachweisen. 


Berufsunfähigkeitsversicherung für Piloten und FlugbegleiterGrundsätzlich sollten Piloten und Flugbegleiter auf den Einschluss der Sonderverereinbarung im Falle einer Fluguntauglichkeit in Ihrem Versicherungsvertrag achten, speziell wenn Sie nicht auf einer andere Tätigkeit z.B. am Boden verwiesen werden möchten. 
Der Hintergrund dieser Regelung ist nachvollziehbar. Piloten und Flugbegleiter tragen eine große Verantwortung für die Passagiere und auch für die Maschine. Ist die Flugtauglichkeit aufgrund von seelischen oder körperlichen Beschwerden beeinträchtigt und wird die Fluglizenz nicht verlängert oder entzogen.
 
Die Fluguntauglichkeitsklausel in der Berufs­unfähig­keitsversicherung schützt davor, nicht auf eine andere berufliche Tätigkeit zum Beispiel am Flughafen bzw. Boden, verwiesen zu werden. Maßgeblich für den Umfang des Schutzes sind allerdings die Formulierungen in den Versicherungsbedingungen der einzelnen Versicherer, deren Bedeutung jeder Versicherungsnehmer vor der Unterzeichnung der Berufs­unfähig­keitsversicherung kennen sollte.
 
 

Feststellung der Fluguntauglichkeit in der Berufs­unfähig­keitsversicherung

Wird bei einem Piloten oder Flugbegleiter festgestellt, dass er aus medizinischen Gründen fluguntauglich ist und so auch berufsunfähig ist, hat das regelmäßig den Entzug der Fluglizenz, der sogenannten Loss of Licence, zur Folge. Ist die Fluguntauglichkeitsklausel Bestandteil der Berufs­unfähig­keitsversicherung, überprüft der Versicherer im Rahmen der Vertragsbedingungen die Fluguntauglichkeit.
Die Fluguntauglichkeit muss anhand eines Gutachtens der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) sprich dem Flugmedzinischen Zentrum (AeMC) nachgewiesen werden. Ersatzweise kann die Fluguntauglichkeit auch von einer anderen Stelle in einem Gutachten festgestellt und schriftlich bestätigt werden, die für die amtliche fliegerärztliche Untersuchung zuständig ist. 
 
Wird die Fluguntauglichkeit durch den Versicherer anerkannt, hat das zur Folge dass der Versicherungsfall eingetreten ist und der Pilot oder Flugbegleiter berufsunfähig ist und so einen Anspruch auf Rentenzahlung aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung hat. 
 
 

Achten Sie auf die passende Formulierung der Fluguntauglichkeitsklausel

Die Formulierung in den Versicherungsbedingungen entscheidet über den Umfang des Versicherungsschutzes in der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Piloten und Flugbegleiter. Häufig greift die Fluguntauglichkeitsklausel nur bei unbefristeten Vollzeitverträgen und einem nach deutschen Vorschriften behördlich zugelassenen deutschen Luftfahrtunternehmen (Deutsche Airline), während in Teilzeit oder auf der Grundlage eines zeitlich befristeten Vertrages tätige Piloten oder Flugbegleiter keinen Versicherungsschutz genießen.
 
In der Klausel können außerdem Ausschlüsse enthalten sein, die den Versicherungsschutz nur so lange gewähren, wie der Pilot oder Flugbegleiter bei einem bestimmten oder aktuellen Arbeitgeber beschäftigt ist. Das bedeutet, dass evtl. ein Wechsel des Arbeitgebers zu einem Verlust der Klausel führen kann. Gleiches gilt für Beeinträchtigungen nervöser oder psychischer Art, oder Suchterkankungen wie Drogen- bzw. Alkohlmissbrauch und Schwangerschaft, die ebenfalls einen Ausschluss des Versicherungsschutzes bedingen können.
 
 Experten-Tip: Bei dem Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sollten Piloten und Flugbegleiter auf die richtige Höhe der BU-Rente achten. So sollte bei einem Lizenzverlust durch eine Fluguntauglichkeit der Lebensstandard annähernd aufrecht erhalten werden können, wobei eine Orientierung von 80% des Nettoeinkommen sinnvoll ist.

Berufs­unfähig­keitsversicherung für Flugbegleiter und Piloten ver­gleichen

Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft eines der größten Risiken im Leben überhaupt. Das gilt umso mehr, da Sie als Flugbegleiter oder Pilot besonderen beruflichen Risiken ausgesetzt sind. Kein Flugbegleiter oder Pilot möchte berufsunfähig bzw. fluguntauglich geschrieben werden, aber es geschieht leider. 

Ziel bei der Wahl der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Flugbegleiter und Piloten ist es, einen leistungsstarken Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu bezahlbaren Konditionen bietet. Dies erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife miteinander ver­gleichen. 


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Philipp Gaspar - unabhängiger Ver­sicherungs­makler hat 4,94 von 5 Sternen | 117 Bewertungen auf ProvenExpert.com

 
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