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Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) » Konkrete Verweisung

Die konkrete Verweisung ist in der Berufs­unfähig­keitsversicherung das Pendant zur abstrakten Verweisung. Dabei handelt es sich um eine in den Versicherungsvertrag integrierte Vertragsklausel, die mit Eintritt der Berufs­unfähig­keit von entscheidender Bedeutung ist.

Ist die konkrete Verweisung Vertragsinhalt, hat der Versicherer unter bestimmten Voraussetzungen das Recht, die Zahlung der Berufs­unfähig­keitsrente an den Versicherungsnehmer zu verweigern oder abzubrechen.


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Verweisungsklauseln im BU-Vertrag und ihre entscheidenden Rechtsfolgen

In den meisten Versicherungsverträgen wird auf die abstrakte Verweisung, die für Versicherungsnehmer nachteilig ist, verzichtet. Das gilt jedoch nicht für die konkrete Verweisung, die häufig Bestandteil von Versicherungsverträgen in der Berufs­unfähig­keitsversicherung ist. Tatsächlich stiften beide Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der BU-Versicherung eher Verwirrung und das, obwohl sie für den BU-Vertrag und den Leistungsanspruch des Versicherungsnehmers von elementarer Bedeutung sind. 

Deshalb ist es für Versicherungsnehmer wichtig, den konkreten Inhalt, ihre Unterschiede und die Rechtsfolgen der Verweisungsklauseln zu kennen. Hat der BU-Vertrag eine konkrete Verweisung zum Inhalt, darf der Versicherer die Auszahlung der BU-Rente nicht unter Verweis auf die mögliche Ausübung eines anderen Berufes verweigern. Der Versicherer hat jedoch die Möglichkeit, die Auszahlung der BU-Rente zurückzuhalten, wenn der Versicherungsnehmer einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgeht. Dann hat der BU-Versicherer das Recht, die Rahmenbedingungen dieser Tätigkeit zu prüfen. Anders als bei der abstrakten Verweisung darf der BU-Versicherer den Versicherungsnehmer nicht auf irgendeine andere Tätigkeit verweisen.

Stattdessen muss es sich bei der konkreten Verweisung um eine Tätigkeit handeln, die mit der bisherigen Tätigkeit vergleichbar ist. Das heißt, dass diese Tätigkeit den Kenntnissen und Fähigkeiten des Versicherungsnehmers entsprechen muss und ihn in die Lage versetzt, seinen bisherigen Lebensstandard zu halten.
 

 

Die neue Tätigkeit muss der zuletzt ausgeübten Berufstätigkeit entsprechen

Im Falle einer konkreten Zuweisung muss die neue Tätigkeit inhaltlich und auch bezüglich der Einkommenshöhe dem zuletzt ausgeübten Beruf entsprechen. In Bezug auf das Einkommen ist eine maximale Minderung von bis zu 20 Prozent zulässig. Übt der Versicherungsnehmer nach Eintritt der Berufs­unfähig­keit auf eigenen Wunsch eine berufliche Tätigkeit aus, die den vorgenannten Kriterien entspricht, dann kann der Versicherer auf diese neue und adäquate berufliche Tätigkeit konkret verweisen. Das hat zur Folge, dass der Leistungsanspruch des Versicherungsnehmers aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung erlischt und keine Berufs­unfähig­keit mehr vorliegt. Da der Versicherungsnehmer wieder ein gleichwertiges Einkommen erzielt, fällt die Rechtsgrundlage für die Auszahlung der BU-Rente weg.
 
Anderes gilt, wenn der Versicherungsnehmer eine Tätigkeit ausübt, die seiner bisherigen Tätigkeit nicht entspricht und die bezüglich des Einkommens ebenfalls nicht vergleichbar ist. Dann darf der BU-Versicherer nicht auf diese Berufstätigkeit verweisen. Das hat zur Folge, dass der Versicherungsnehmer seinen Leistungsanspruch aus der BU-Versicherung behält und dazu berechtigt ist, ein zusätzliches Einkommen zu beziehen.

 


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