Berufs­unfähig­keitsversicherung zu Top-Konditionen

 Kompetente, transparente & faire Beratung
 Kostenfreie Risiko- & Bedarfsermittlung
 Unabhängig in der Auswahl der Versicherer
 Auf Wunsch kostenfreie Onlineberatung

Jetzt Termin ver­ein­baren »


Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) » Jobwechsel Meldepflicht

Der im Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgeübte Beruf bestimmt maßgeblich die Beitragshöhe in der Berufs­unfähig­keitsversicherung. Grundsätzlich ist ein Wechsel des Arbeitsplatzes unproblematisch und muss dem Versicherer nicht gemeldet werden. 

Dennoch gibt es Ausnahmen von diesem Grundsatz, weshalb nur derjenige auf der sicheren Seite ist, der beim Jobwechsel den Inhalt des BU-Vertrags noch einmal sorgfältig liest. In den Versicherungsbedingungen werden die Anzeige- und Meldepflichten genannt, die dem Versicherungsnehmer auch im Falle eines Jobwechsels obliegen können.


Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung » Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

 Fordern Sie noch heute Ihren kostenlosen Vergleich der Testsieger an.

 BU Testsieger Vergleich der besten Berufsunfähigkeitsversicherungen

 Ausführlicher Leistungsvergleich
 Die besten Tarife und Anbieter
 Unverbindlich und kostenlos
 BU Ratgeber mit vielen Tipps

 JETZT KOSTENLOSEN VERGLEICH ANFORDERN 


Die Testsieger aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich

Alte Leipziger
Continentale
Stuttgarter
Nürnberger
Volkswohl Bund
Condor
LV 1871
SwissLife
HDI
Basler
Barmenia
WWK
Gothaer
HanseMerkur
Generali
Die Bayerische
Signal Iduna
Universa
R+V
ERGO

Meldepflicht beim Jobwechsel ist abhängig von den Vertragsbedingungen

Alle in einer Berufs­unfähig­keitsversicherung abgesicherten Berufsgruppen werden in mehrere Risikogruppen aufgeteilt. Das bedeutet, dass der Beruf eines Antragstellers einer Risikogruppe zugeordnet wird. Abhängig vom Risiko, berufsunfähig zu werden, werden die Beitragszahlungen bemessen. So besteht in einem kaufmännischen Beruf ein vergleichsweise geringes Risiko, berufsunfähig zu werden, während Bauarbeiter, Altenpfleger oder Berufssoldaten mit einem wesentlich höheren Risiko behaftet sind.
 
Auch wenn sich bei einem Jobwechsel das berufliche Risiko verändert und eine Berufs­unfähig­keit wahrscheinlicher wird, ist im Normalfall keine Anpassung der Versicherungsbeiträge erforderlich. Denn für die Einstufung in eine Risikogruppe kommt es auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses an. Anderes gilt bei einem Karrieresprung. Dann kann eine freiwillige Anpassung der Versicherungsbeiträge sinnvoll sein, für deren Berechnung das Einkommen als Richtschnur dient.

Ob der Versicherungsnehmer dazu verpflichtet ist, seinen Jobwechsel gegenüber dem BU-Versicherer zu melden und ob das insbesondere dann notwendig ist, wenn der Versicherungsnehmer in eine Berufsgruppe wechselt, die mit einem höheren körperlichen oder gesundheitlichen Risiko verbunden ist, ist abhängig von den Allgemeinen Versicherungsbedingungen des jeweiligen Versicherers sowie von einzelvertraglichen Regelungen. Wer noch keinen BU-Vertrag abgeschlossen hat, sollte sich für einen BU-Versicherer entscheiden, bei dem es im Falle eines Jobwechsels keine Meldepflicht gibt. Besteht eine Meldepflicht gegenüber dem BU-Versicherer und hält sich der Versicherungsnehmer nicht daran, kann er bei einem Jobwechsel den Versicherungsschutz in der BU-Versicherung verlieren.
 
 

Es kommt auf die vertraglichen Bedingungen und auf die Umstände an

Wie sehr es auf Details ankommt, zeigt ein Urteil des Landgerichts (LG) Dortmund vom 14. April 2010 - Az.: 2 O 501/07. Geklagt hatte ein Arbeitnehmer gegen einen BU-Versicherer, der sich weigerte, die BU-Rente auszuzahlen. Der Versicherungsnehmer hatte seinen Job gewechselt und seine bisherige kaufmännische Tätigkeit gegen einen Job ausgetauscht, in dem er körperlich arbeiten musste.
 
Bereits am ersten Arbeitstag verunglückte der Versicherungsnehmer auf dem Weg zu einem Kunden. Seinen neuen Job konnte er nicht mehr ausüben, weshalb er Anspruch auf Auszahlung der BU-Rente gegenüber der Versicherung geltend machte. Der BU-Vertrag war auf der Grundlage einer kaufmännischen Tätigkeit geschlossen worden. Auch nach seinem Unfall wäre der Versicherungsnehmer noch in der Lage gewesen, einer kaufmännischen Tätigkeit nachzugehen. Aus diesem Grund entschied das Gericht zugunsten der BU-Versicherung, die aufgrund dieses Sachverhalts nicht zur Zahlung einer BU-Rente verpflichtet war.

Wir ver­gleichen die Testsieger

BU-Versicherungen ver­gleichen und sparen!


Weitere Artikel zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Gesundheitsfragen

Die wichtigste Voraussetzung und eigentliche Hürde für die Aufnahme in eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist die Gesundheitsprüfung, bei der der Antragsteller Gesundheitsfragen beantworten mussweiterlesen »

 

Nachversicherungsgarantie

Die Nachversicherung in der Berufs­unfähig­keitsversicherung ist ein wesentlicher Bestandteil
eines BU-Vertrags. Je früher eine BU-Versicherung abgeschlossen wird, umso länger ist ihre Laufzeit.
 weiterlesen »

 

Berufs­unfähig­keit

Der Begriff der Berufs­unfähig­keit beschreibt die Unfähigkeit einer Person, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen. Die Beeinträchtigung der Berufsausübung kann durch einen Unfall, eine Krankheit
oder durch Invalidität bedingt sein.
 weiterlesen »

 

 


Alles rund um das Thema Berufs­unfähig­keitsversicherung

Expertenhilfe - Stellen Sie mir Ihre Frage


Impressum · Rechtliche Hinweise · Datenschutzerklärung · Erstinformation

Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler hat 4,94 von 5 Sterne | 87 Bewertungen auf ProvenExpert.com

 
Schließen
loading

Video wird geladen...