Berufs­unfähig­keitsversicherung zu Top-Konditionen

 Kompetente, transparente & faire Beratung
 Kostenfreie Risiko- & Bedarfsermittlung
 Unabhängig in der Auswahl der Versicherer
 Auf Wunsch kostenfreie Onlineberatung

Jetzt Termin ver­ein­baren »


Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) » Arztanordnungsklausel

Manche Verträge in der Berufs­unfähig­keitsversicherung enthalten eine Arztanordnungsklausel. Sie räumt dem BU-Versicherer das Recht ein, vom Versicherungsnehmer zu verlangen, dass er ärztlichen Anordnungen Folge leistet. Auf diese Weise stellt der Versicherer sicher, dass der Versicherungsnehmer alles tut, um seinen gesundheitlichen Zustand zu verbessern mit dem Ziel, die Berufsfähigkeit wieder herzustellen.


Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung » Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

 Fordern Sie noch heute Ihren kostenlosen Vergleich der Testsieger an.

 BU Testsieger Vergleich der besten Berufsunfähigkeitsversicherungen

 Ausführlicher Leistungsvergleich
 Die besten Tarife und Anbieter
 Unverbindlich und kostenlos
 BU Ratgeber mit vielen Tipps

 JETZT KOSTENLOSEN VERGLEICH ANFORDERN 


Die Testsieger aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich

Alte Leipziger
Continentale
Stuttgarter
Nürnberger
Volkswohl Bund
Condor
LV 1871
SwissLife
HDI
Basler
Barmenia
WWK
Gothaer
HanseMerkur
Generali
Die Bayerische
Signal Iduna
Universa
R+V
ERGO

Die ärztlichen Anordnungen sind verpflichtend

Zu diesen ärztlich angeordneten Maßnahmen gehören zum Beispiel zumutbare Behandlungen auf der Grundlage der Arztanordnungsklausel. Dem Versicherungsnehmer obliegt eine Mitwirkungspflicht. Er ist verpflichtet, an der Wiederherstellung und einer Besserung seines gesundheitlichen Zustandes mitzuwirken, um im Idealfall die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Voraussetzung ist allerdings, dass diese ärztlich angeordneten Maßnahmen bei einer bereits vorhandenen Berufs­unfähig­keit mit großer Wahrscheinlichkeit eine Genesung bedingen. Zu diesen Maßnahmen gehören auch Anordnungen, die eine prophylaktische Wirkung haben und eine künftige Berufs­unfähig­keit verhindern helfen.

Ist im Vertrag einer Berufs­unfähig­keitsversicherung eine Arztanordnungsklausel enthalten, kann der Versicherer dem Versicherungsnehmer Leistungen verweigern, wenn er nicht entsprechend kooperiert. Eine Leistungsverweigerung ist auch dann möglich, wenn der Versicherungsnehmer aus Nachlässigkeit die ärztlichen Anordnungen vergisst oder wissentlich und willentlich ignoriert.

 

Die Grenzen des Zumutbaren

Eine genaue Definition dessen, was eine Arztanordnungsklausel beinhalten darf und was nicht, gibt es nicht. Nach den Formulierungen in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen erfährt sie ihre Grenzen darin, dass die Behandlungen und Maßnahmen für den Versicherungsnehmer im Rahmen des Zumutbaren und Erträglichen liegen müssen. In der Praxis führt die Arztanordnungsklausel häufig zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Arzt eine Operation oder eine medikamentöse Behandlung anordnet, die der Versicherungsnehmer ablehnt.

Dann muss im Falle einer Klage seitens des BU-Versicherers oder des Versicherungsnehmers ein Gericht darüber entscheiden, ob eine Operation oder medikamentöse Behandlung im Bereich des Erträglichen und Zumutbaren liegen oder ob möglicherweise Persönlichkeitsrechte des Versicherungsnehmers verletzt werden. 

 

Mögliche ärztliche Anordnungen

Die ärztlichen Anordnungen sind darauf gerichtet, die Berufs­unfähig­keit weitestgehend zu verhindern oder ganz aufzuheben. Zu diesen medizinischen Maßnahmen gehören zum Beispiel das Tragen einer Sehhilfe oder die Anordnung einer Therapie als Entzugsmaßnahme bei einer Rauschmittelsucht. Auch eine Diät kann angeordnet werden, wenn die Berufs­unfähig­keit bedingt ist durch orthopädische Probleme, die wiederum auf Fettleibigkeit basieren und die durch eine Gewichtsabnahme zumindest reduziert werden könnten. Das gilt unter anderem auch für Venenprobleme, bei denen das Tragen von Stützstrümpfen angeordnet werden kann.

In den vergangenen Jahren sind einige BU-Versicherer dazu übergegangen, die Arztanordnungsklausel aus den Versicherungsbedingungen zu entfernen. Ist die Klausel nicht Bestandteil der Vertragsbedingungen, kann der Versicherungsnehmer selbst entscheiden, welche Behandlungsmethoden und Maßnahmen er in Anspruch nehmen möchte und welche nicht. Seine Entscheidung wird dann keine Auswirkungen auf die Auszahlung der Berufs­unfähig­keitsrente haben.


Wir ver­gleichen die Testsieger

BU-Versicherungen ver­gleichen und sparen!


Weitere Artikel zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Gesundheitsfragen

Die wichtigste Voraussetzung und eigentliche Hürde für die Aufnahme in eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist die Gesundheitsprüfung, bei der der Antragsteller Gesundheitsfragen beantworten mussweiterlesen »

 

Nachversicherungsgarantie

Die Nachversicherung in der Berufs­unfähig­keitsversicherung ist ein wesentlicher Bestandteil
eines BU-Vertrags. Je früher eine BU-Versicherung abgeschlossen wird, umso länger ist ihre Laufzeit.
 weiterlesen »

 

Berufs­unfähig­keit

Der Begriff der Berufs­unfähig­keit beschreibt die Unfähigkeit einer Person, weiterhin ihrem Beruf nachzugehen. Die Beeinträchtigung der Berufsausübung kann durch einen Unfall, eine Krankheit
oder durch Invalidität bedingt sein.
 weiterlesen »

 

 


Alles rund um das Thema Berufs­unfähig­keitsversicherung

Expertenhilfe - Stellen Sie mir Ihre Frage


Impressum · Rechtliche Hinweise · Datenschutzerklärung · Erstinformation

Philipp Gaspar - unabhängiger Versicherungsmakler hat 4,94 von 5 Sterne | 87 Bewertungen auf ProvenExpert.com

 
Schließen
loading

Video wird geladen...