Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU) » ärztliches Gutachten

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Berufsunfähigkeitsversicherung » Das ärztliches Gutachten im BU-Leistungsfall

Voraussetzung für Leistungen aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung ist, dass der Versicherungsnehmer berufsunfähig ist. Dazu bedarf es entsprechender Nachweise für das Vorliegen der Berufs­unfähig­keit. Im Allgemeinen wird die Berufs­unfähig­keit durch den behandelnden Arzt des Versicherungsnehmers festgestellt.

Den meisten Versicherungsgesellschaften reicht dieser Nachweis regelmäßig nicht aus. Deshalb wird als Beweis für die Berufs­unfähig­keit oftmals ein unabhängiges ärztliches Gutachten verlangt.


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Das Gutachten als Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Leistungen

Damit es vom Versicherer als Nachweis anerkannt wird, muss das ärztliche Gutachten aktuell sein. Aus dem ärztlichen Gutachten muss außerdem hervorgehen, dass zwischen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und dem Eintritt der Berufs­unfähig­keit ein direkter Zusammenhang besteht. Das bedeutet, die gesundheitliche Beeinträchtigung muss ursächlich dafür sein, dass der Versicherungsnehmer nicht mehr in der Lage ist, seine berufliche Tätigkeit auszuüben.

Relevant und notwendig ist die Vorlage eines ärztlichen Gutachtens vor allem im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen aus der BU-Versicherung bei psychischen Erkrankungen. Der Grund liegt auf der Hand. Im Gegensatz zu körperlichen Beeinträchtigungen sind psychische Erkrankungen nicht ohne weiteres als solche für unbeteiligte Dritte zu erkennen. Aufgrund der Tragweite der Versicherungsleistungen reichen als Nachweis für eine psychische Erkrankung ein Attest des behandelnden Arztes oder eine bloße ärztliche Bescheinigung nicht aus.

 

Die Grundlage für die Feststellung der Berufs­unfähig­keit

Liegt das ärztliche Gutachten vor, wird der Versicherer die Anspruchsvoraussetzungen für die Bewilligung der Berufs­unfähig­keitsrente prüfen. Aus dem ärztlichen Gutachten muss hervorgehen, dass der Versicherungsnehmer nicht mehr in der Lage ist, seine Berufstätigkeit zu mindestens 50 Prozent oder in vollem Umfang auszuüben. Insoweit ist das ärztliche Gutachten die Voraussetzung für die Feststellung der Berufs­unfähig­keit.

Das ärztliche Gutachten wird vom BU-Versicherer auf der Grundlage der Arztanordnungsklausel angeordnet. Es dient auch dazu, Betrugsversuchen vorzubeugen. Erst wenn das ärztliche Gutachten für den Prognosezeitraum, der bei den meisten BU-Versicherern bei mindestens sechs Monaten liegt, die andauernde Berufs­unfähig­keit des Versicherungsnehmers bestätigt, wird der Versicherer die weiteren Anspruchsvoraussetzungen prüfen. Das ärztliche Gutachten ist nicht allein maßgeblich für die Bewilligung der Berufs­unfähig­keitsrente, sondern auch die versicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Ausgestaltung der zwischen dem Versicherungsnehmer und dem Versicherer geschlossene Versicherungsvertrag.

BU-Versicherer behalten sich meist vor, vom Versicherungsnehmer regelmäßig Auskünfte für die Nachprüfung zum Bestehen der Berufs­unfähig­keit einzuholen. Auf der Grundlage der Arztanordnungsklausel können sie einmal jährlich eine umfassende Untersuchung anordnen. Diese Form der Überprüfung ist dann in den Versicherungsbedingungen der BU-Versicherer aufgeführt. Besteht die Berufs­unfähig­keit über einen längeren Zeitraum fort, verlangen manche Versicherer in regelmäßigen, meist jährlichen Abständen weitere ärztliche Gutachten als Nachweis. Auf diese Weise sichern sich BU-Versicherer ab, dass die monatlichen Zahlungen aus der Berufs­unfähig­keitsversicherung auch weiterhin gerechtfertigt sind.


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