Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure 

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Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure » sinnvoll und notwendig

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure ist grundsätzlich sinnvoll und notwendig, denn um als Ingenieur arbeiten zu können, haben Sie einerseits viel Zeit, Fleiß und Disziplin in Ihr Studium investiert.

Andererseits tragen Sie in Ihrer täglichen Arbeit als Ingenieur auch eine große Verantwortung für Mensch und Maschine und müssen zu jedem Zeitpunkt alle erforderlichen und erdenklichen Sicherheitsstandards wahren. Damit verbunden der Druck Projekte und Aufträge stets termingetreu fertigzustellen. Woran aber die meisten Ingenieure aber oftmals nicht denken, ist die existenzielle Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung.

Eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure leistet bereits schon ab einer teilweisen Berufs­unfähig­keit von 50%. Zudem können Sie als Ingenieur nicht auf eine andere berufliche Tätigkeit oder Beruf verwiesen werden, welche eventuell zu Ihrer Ausbildung und Ihren erworbenen Fähigkeiten passen würde (Stichwort: "abstrakte Verweisung").

Mehr dazu, warum Sie als Ingenieur eine zusätzliche Absicherung durch eine Berufs­unfähig­keitsversicherung benötigen erfahren Sie hier.


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Warum eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure wichtig ist?

Berufsunfähigkeitsversicherung für Ingenieure

Ingenieure sollten sich bemühen, wenn möglich frühzeitig eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen. Dabei sollte drauf geachtet werden, die BU-Rente in ausreichender Höhe (70-80% vom Netto) abzusichern und die Vertragslaufzeit nicht zu kurz zu bemessen.

Denn ein gesetztlicher Rentenanspruch aufgrund von einer Berufs­unfähig­keit kann nur von Versicherten geltend gemacht werden, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Alle die nach dem 2. Januar 1961 geboren wurden, erhalten nur noch eine sog. Erwerbsminderungsrente von der deutschen Rentenversicherung. 

- Wenn Sie vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden
Alle vor diesem Datum Geborenen genießen zwar echten Berufs­unfähig­keitsschutz, dessen Höhe ist allerdings um 25 Prozent gesenkt worden. Das bedeutet, dass Sie eine Erwerbsminderungsrente in voller Höhe erhalten, wenn Sie in Ihrem erlernten Beruf oder einer gleichwertigen Tätigkeit nicht mehr arbeiten können. 

- Wenn Sie nach dem 2. Januar 1961 geboren wurden
Wenn Sie 1961 oder später geboren sind, bekommen Sie die volle Erwerbsminderungsrente nur unter der Voraussetzung, dass Sie auf nicht absehbare Zeit in keinem Beruf (!) mehr als drei Stunden täglich arbeiten können. Abgestellt wird also auf irgendeinen Beruf und nicht auf den tatsächlichen Beruf oder eine gleichwertige Tätigkeit.

Sofern Sie noch in der Lage sind, drei bis sechs Stunden täglich irgendeiner Arbeit (!) nachzugehen, wird die Erwerbsminderungsrente meist um die Hälfte reduziert. Ohnehin beträgt die volle Erwerbsminderungsrente regelmäßig weniger als ein Drittel des letzten Bruttogehalts. 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, das es einen erheblichen Unterschied darstellt, ob man gar keiner beruflichen Tätigkeit mehr am aktuellen Arbeitsmarkt nachgehen kann und somit erwerbsunfähig bzw. erwerbsgemindert ist und auf die Erwerbminderungsrente (volle /halbe) bauen muss, oder ob man nur "berufsunfähig" ist und daher seine berufliche Tätigkeit als Ingenieur teilweise zu 50% nicht mehr ausüben kann und eine Rente aus der BU-Versicherung bekommt.


Die Absicherung für Ingenieure über berufsständische Versorgungswerke 

Ingenieure sind auch teilweise in berufsständischen Versorgungswerken rentenversichert, über die sie mit Eintritt einer Berufs­unfähig­keit eine Berufs­unfähig­keitsrente erhalten. 

Anders als bei der privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung ist die Berufs­unfähig­keitsrente des Versorgungswerks nicht an eine Gesundheitsprüfung gebunden, sodass es auf Grund möglicher Vorerkrankungen keine Hürde zu überwinden gilt. Die Höhe der zu erwartende Berufs­unfähig­keitsrente aus dem Versorgungswerk orientiert sich an den bis zu dem Zeitpunkt geleisteten Pflichtbeiträgen und gegebenenfalls freiwilligen Zuzahlungen bzw. Aufstockungen. Darüberhinaus gilt es keine Wartezeit zuerfüllen, insofern man vor dem 45. Lebensjahr Mitglied im Versorgungswerk wurde und vor Eintritt der Berufs­unfähig­keit mindestens ein Monatsbeitrag gezahlt wurde.

Ein gravierender Nachteil ist jedoch, dass die berufsständische Versorgung nur bei einer vollständigen Berufs­unfähig­keit und einer damit einhergehenden vollständigen und dauerhaften Aufgabe des Berufs eine Berufs­unfähig­keitsrente zahlt. Eine vollständige Berufs­unfähig­keit liegt nicht vor, wenn es theoretisch möglich ist, dass man als Ingenieur irgendeine andere berufsbezogene Tätigkeit ausüben könnte, zum Beispiel als Gutachter. Bei einer teilweisen Berufs­unfähig­keit besteht grundsätzlich kein Anspruch auf eine BU-Rentenleistung aus dem Versorgungswerk. 

Nachfolgend finden Sie beispielhaft einen Auszug aus der Satzung der Ingenieurkammer Niedersachsen.


/// Beispiel Auszug aus dem Versorgungswerk:

"Anspruch auf Leistungen wegen Berufs­unfähig­keit haben Mitglieder der Ingenieurversorgung Niedersachsen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Fähigkeit zur Ausübung einer jeden Erwerbstätigkeit in der zur Mitgliedschaft in der Ingenieurkammer Niedersachsen berechtigenden Berufe muss aus gesundheitlichen Gründen nicht nur vorübergehend umfassend entfallen sein (Berufs­unfähig­keit). Die berufliche Tätigkeit muss aus diesen Gründen eingestellt sein." (Quelle Ingenieurkammer Niedersachsen)

 


Die Unterscheidungskriterien bei der Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure

Berufs­unfähig­keitsversicherung für IngenieureBei der Antragstellung wird zwischen Ingenieuren im Innendienst und Außendienst, aber auch zwischen angestellten und selbstständigen Ingenieuren differenziert. Häufig treffen Versicherer Unterscheidungen auch anhand des jeweiligen Studiengangs

Der Zahlbeitrag bzw. die Prämie für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure orientiert sich in erster Linie am beruflichen Risiko, ist also davon abhängig, ob Sie in einem Gefahrenbereich oder im Außendienst arbeiten oder vorwiegend Bürotätigkeiten ausüben.

 

- Chemieingenieure, Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik, Schweißfachingenieure und Wasserbauingenieure sind aufgrund ihrer jeweiligen Tätigkeiten höheren Unfallrisiken ausgesetzt und werden deshalb häufig in einer höheren sprich teuerern Risikogruppen eingestuft. 

- Anders verhält es sich zum Beispiel mit Maschinenbauingenieuren, Elektrotechnikern, Entwicklungsingenieuren, Forschungsingenieuren, Produktionsingenieuren, Projektingenieuren, Qualitätsingenieuren, Toningenieuren, Vermessungsingenieuren, Vertriebsingenieuren und Wirtschaftsingenieuren, deren Tätigkeiten sich überwiegend nicht in Gefahrenbereichen abspielen. 

Entscheidend für die Einstufung in Risikogruppen ist daher immer die Ausgestaltung der konkreten Tätigkeit, die vom BU-Versicherer bei der Antragstellung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sorgfältig abgefragt wird, um das zu ver­sichernde Risiko realistisch einzustufen. Die Differenzierung nach Studiengängen und ausgeübter beruflicher Tätigkeit wirkt sich insoweit auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge aus. Weitere Faktoren wie der Gesundheitszustand, das Alter, die Laufzeit und risikoreiche Freizeitsportarten haben ebenfalls einen Einfluss auf die Höhe des zu zahlenden Beitrags.

Deshalb ist es wichtig, das Sie die Anbieter und Tarife einer Berufsunfähgikeitsversicherung für Ingenieur miteinander ver­gleichen, da es deutliche Unterschiede bezüglich der Vertragsbedingungen, der Leistungen und der Höhe der Beitragszahlungen gibt. Gerne sind wir Ihnen behilflich. Fordern Sie Ihren persönlichen und neutralen Vergleich der aktuellen Tarife und Anbieter für Ingenieure kostenfrei und verbindlich an.


Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure hängen von vielen Faktoren ab, aber maßgeblich vom Alter, der Vertragslaufzeit, der Höhe der gewünschten Berufs­unfähig­keitsrente und vom Gesundheitszustand. Vorerkrankungen können beispielsweise den Beitrag für die Berufs­unfähig­keitsversicherung erhöhen oder alternativ zu einem Ausschluss der Erkrankung vom Versicherungsschutz führen.

Grundsätzlich gibt es bei der Auswahl der Anbieter und Tarife für Ingenieure deutliche Preisunterschiede deshalb lohnt es sich zu ver­gleichen.

 Hier einige Beispiele:

- 25-jährige(r) Maschinenbauingenieur/in, Student(in), 1.000€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 28€ p.m

- 28-jährige(r) Entwicklungsingenieur/in, angestellt,1.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 44€ p.m

- 35-jährige(r) Elektroingenieur/in, angestellt, 2.500€ BU-Rente, bis zum 67. Lebensjahr: ab 84€ p.m

 

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Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure ver­gleichen

Tatsächlich ist der Verlust der Arbeitskraft eines der größten Risiken im Leben überhaupt. Das gilt umso mehr, wenn Sie als Ingenieur besonderen beruflichen Risiken ausgesetzt sind. Niemand möchte berufsunfähig werden, aber es geschieht. 

Ziel bei der Wahl der Berufs­unfähig­keitsversicherung als Ingenieur ist es, einen guten BU-Versicherer zu finden, der den gewünschten Schutz zu bezahlbaren Preisen bietet. Dieses Ziel erreichen Sie, indem Sie die Anbieter und Tarife für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure miteinander ver­gleichen. 


Berufs­unfähig­keitsversicherung für Ingenieure

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Philipp Gaspar - unabhängiger Ver­sicherungs­makler hat 4,93 von 5 Sternen | 120 Bewertungen auf ProvenExpert.com

 
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