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Experten Beratung » Für wen eignet sich die Basis Rente besonders

Die Basis Rente auch Rürup Rente ist vorallem auf Selbstständige und Freiberufler zugeschnitten, die während ihres Berufslebens oft keinerlei Ansprüche aus der gesetzlichen Rente erweben. Aber auch für Arbeitnehmer mit einem hohen Steuersatz kann die Basis Rente eine sinnvolle Ergänzung zur Alters­vorsorge sein. Denn Arbeitnehmer profitieren gleichmaßen von der steuerlichen Förderung, wie Selbstständige. 

Zu beachten ist allerdings, dass der als Sonderausgaben abziehbare Beitrag in 2017 (23.362€ ledig/ 46.724€ verheiratet)   um den bereits steuerfreien AG-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt wird.


 Folgende Vorteile bietet die Basis bzw. Rürup Rente Selbstständigen und Gutverdienern:

 Schließung bzw. Reduzierung der Rentenlücke bzw. Vorsorgunslücke

 Aufbau einer privaten Zusatzrente an der sich der Staat beteiligt

 Ein Berufs­unfähig­keitszusatzschutz (BUZ) kann integriert werden

 Der Vertrag ist Insolvenz und Hartz IV geschützt.

 Maximale Flexibilität während der gesamten Laufzeit durch Zuzahlungen

 Steuervorteile in der sog. Ansparphase bis zum Rentenbeginn

 Hinterbliebenenabsicherung im Todesfall durch eine Rentengarantiezeit




Häufige Fragen zur steuerlich geförderten Basis Rente

Inhalt

1. Wie funktioniert die Basis Rente?

2. Wie wird die Rente aus der Basis Rente besteuert?

3. Was passiert im Todesfall mit meiner Basis Rente?

4. Warum ist ein garantierter Rentenfaktor bei der Basis Rente wichtig?

 

 

Wie funktioniert die Basis Rente?

Die Basis Rürup Rente wurde 2005 eingeführt und ähnelt vom Grundgedanken der gesetzlichen Rentenversicherung bis auf einen großen Unterschied die angesparten Beiträge werden später für die eigene Rente herangezogen. Ledige können 2017 jährlich bis zu 23.362€ und verheiratete 46.724€ steuerlich ansetzen. Im Rahmen der Sonderausgaben für Vorsorgeaufwendungen können so beim Finanzamt für das Jahr 2017 exakt 84 Prozent des einbezahlten Jahresbeitrags geltend gemacht werden. Bis zum Jahr 2025 steigt der Prozentsatz schrittweise jährlich um 2 Prozent bis auf 100 Prozent. 

Das Highlight zu dem nicht unerheblichen Steuervorteil ist die Flexibilität in der Ansparphase, da es keinen festen Mindestbeitrag gibt. So können Selbstständige und Freiberufler je nach Geschäftsjahr z.B. das zu versteuernden Einkommen durch eine einmalige Zuzahlung im Rahmen der abzugsfähigen Beträge (siehe oben) mindern. Zudem ist der Vertrag Insolvenz und Hartz IV geschützt.

 

 

Wie wird die Rente aus der Basis Rente besteuert?

In der Rentenbezugsphase wird die Rente nachgelagert zu 100 Prozent zu dem persönlichen Steuersatz versteuert. Dies bedeutet in der Praxis wer zum Beispiel 2020 in Rente geht muss lebenslang 80 Prozent der Rente zum persönlichen Steuersatz versteuern. Ab 2020 bis 2040 steigt der Anteil um jährlich 1 Prozentpunkt auf 100 Prozent. Die Leistungen aus dem Basis Rentenvertrag werden grundsätzlich als monatliche lebenslange Rente ausbezahlt.

Eine einmalige Kapitalauszahlung ist nicht möglich. Zudem ist die Rentenzahlung weder beleihbar, veräußerbar bzw. übertragbar noch vererbbar. Jedoch besteht die Möglichkeit bei Vertragsschluss einen Hinterbliebenschutz für den Ehepartner oder die Kinder zu vereinbaren. 

 

 

Was passiert im Todesfall mit meiner Basis Rente?

Damit die Basis Rente staatlich steuerlich begünstigt wird, muss sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen, unter anderem darf sie nicht vererbbar oder übertragbar sein. Das heißt, stirbt der Versicherungsnehmer erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen keine Leistung im Todesfall. Aber über einen speziellen Baustein ist es möglich dennoch eine zusätzliche Hinterbliebenenversorgung einzuschließen.

So kann durchaus eine Hinterbliebenenrente für den Ehepartner und waisenrentenberechtigte Kinder mit eingeschlossen werden. Eingetragene Lebensgemeinschaften können laut Gesetz nicht mit einer Hinterbliebenenrente abgesichert werden.

 

 

Warum ist ein garantieter Rentenfaktor bei einer Basis Rente so wichtig?

Die Basis Rente ist aufgrund der hohen steuerlichen Förderung druch den Staat nicht kapitalisierbar. Das bedeutet am Ende der Ansparphase bzw. Laufzeit wartet eine lebenslange Rente auf den Versicherungsnehmer. Eine einmalige Auszahlung des Guthabens ist nicht möglich. Es ist daher wichtig, das zum Rentenbeginn das über die Vertragslaufzeit angesammelte Gesamtvertragsguthaben mit einem garantierten "harten" Rentenfaktor verrentet wird. Wichtig ist das dieser garantierte Rentenfaktor nicht durch eine sog. Treuhänderklausel seitens des Versicherers ausgehebelt und herabsetzt werden kann.

Der sog. Rentenfaktor kommt in fondsgebunden Basis Rentenversicherung vor und gibt dem Versicherungsnehmer aufschluss darüber, wieviel Rente er pro 10.000 Euro vorhandenen Gesamtvertragsguthaben erhalten wird. 

Beispiel: Sie sparen 30 Jahre in eine fondsgebundene Rentenversicherung ein. Zum Ende der Vertragslaufzeit z.B. mit dem 67. Lebensjahr verfügen Sie über ein Gesamtvertragsguthaben (Einzahlungen + Rendite/Zinsen) von 200.000 Euro. Im Versicherungsangebot bzw. in Ihrem Vertrag findet sich z.B. der Passus bzw. Wert „garantierter Rentenfaktor: 30 Euro pro 10.000 Euro Fondsguthaben“. Das bedeutet Sie erhalten zum Rentenbeginn garantiert pro 10.000 Euro Gesamtvertragsguthaben eine lebenslange Rente in Höhe von 30 Euro monatlich.

200.000 Euro ./. 10.000 Euro = 20 x 30 = 600 Euro garantierte Rente eine Leben lang.

 


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